Straßennamen in Halle

Sie können den Namen hier suchen lassen:

 W   wie Weingärten


Wackenröderstraße

Wilhelm Heinrich Wackenroder (1773-1798), Jurist und Dichter. Jugend- und Dichter-Freundschaft mit Tieck. Wackenroder gehörte zum Kreis um Reichardt.

Waidmannsweg

Der Weg führte zur Försterei.

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An der Waisenhausmauer

Waisenhausring

Das Waisenhaus wurde durch A. H. Francke 1695 eingerichtet. 1698 erhielt er die Erlaubnis, eine Stiftung zu gründen. Daraus entstanden die heute bekannten Franckeschen Stiftungen mit Unterrichts-, Arbeits-, Wohn- und Wirtschafts-Gebäude. Später kamen hinzu: Bibliothek, Naturalien-Kabinett, Verlags-Buchhandlung, Druckerei, Apotheke, Klinik, Bibel-Anstalt, Papier-Fabrik in Kröllwitz, Güter in der Umgebung der Stadt Halle. Die Stiftung finanzierte sich selbst.

Große Wallstraße

Kleine Wallstraße

Die Straßen sind nach der ehemaligen Stadt-Befestigung benannt, dem großen Wall.

Walter-Gropius-Weg

Walter Gropius (1883-1969), deutscher Architekt. Von 1919 bis 1928 Direktor des Bauhauses. Entwarf den Schul-Komplex. Emigration 1934. Ab 1937 Professor in den USA.

Walter-Häbisch-Straße

Zur Erinnerung an den Arbeiterfunktionär.

Warneckstraße

Gustav Adolf Warneck (1834-1910), Theologe. Professor an der halleschen Universität. Warneck begründete die Missions-Wissenschaft und die Missions-Konferenzen.

Wasserstraße

Die Straße liegt an der Weißen Elster.

Am Wasserturm

1898/99 wurde der Wasserturm auf dem ehemaligen Rossplatz gebaut. Er ist heute denkmalgeschützt.

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Wasserweg

Die Straße führt direkt zur Saale. Sie hieß bis 1900 noch Flutstraße.

Wegscheiderstraße

Julius August Ludwig Wegscheider (1771-1849), Theologe und Philologe. Professor in Halle.

Weidenplan

Ursprünglich „Unter den Weiden“. Auf dem feuchten Gelände standen früher Weiden.

Am Weinberg

Weinbergweg

An der linken Seite der Wilden Saale wurde früher Wein angebaut. Noch um 1900 wurden Rebstöcke gepflegt.

Weingärten

Die Straße befindet sich an der Gerbersaale. Auch hier sollen zu sehr frühen Zeiten die Fischer Wein angebaut haben.


Objekte mit rotem Schild finden Sie schon auf   Halles erstem Stadtplan.
Lassen Sie sich dort die Nr. 80, Weingärten, zeigen.



Wettiner Straße

Wettin, kleine Stadt nördlich von Halle. Dort befindet sich die Stamm-Burg des Fürsten-Geschlechtes der Wettiner.

Wielandstraße

Christoph Martin Wieland (1733-1813), Dichter und Prinzen-Erzieher in Weimar.

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Wiesenstraße

Noch um 1870 waren hier Wiesen.

Wilhelm-Berndt-Straße

Zur Erinnerung an den Arbeiterfunktionär.

Wilhelm-Biehl-Straße

Zur Erinnerung an den Arbeiterfunktionär.

Wilhehn-Fengler-Straße

Wilhelm Fengler, Schneider. Mitbegründer des halleschen Allgemeinen Deutschen Arbeiter-Vereins.

Wilhelm-Grothe-Straße

Zur Erinnerung an den Arbeiterfunktionär.

Wilhelm-Jost-Straße

Wilhelm Jost (1874-1944), Architekt, von 1912 bis 1939 Stadt-Baurat in Halle. Wir verdanken seinem Wirken u.a.: Stadtbad, Stadt-Sparkasse, Gertrauden-Friedhof, Luther-Schule, Pestalozzi-Schule, Diesterweg-Schule, Arbeitsamt Steintor, Kurt-Wabbel-Stadion, Ratshof, Luther-Platz, Wittekind, Betriebs-Hof Freiimfelder Straße, Trafo-Stationen (Hallmarkt, Universitätsring, Stadtpark), Wasserturm Süd.

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Wilhelm-Koenen-Ring

Wilhelm Koenen (1886-1963), Journalist. Sohn eines führenden Sozial-Demokraten. Koenen lernte als Kind August Bebel und Clara Zetkin kennen. Er wurde 1903 SPD-Mitglied, seit 1917 USPD. Namhafter Führer des linken Flügels. Sekretär der USPD-Bezirks-Leitung in Halle. Redakteur der halleschen Zeitung „Das Volksblatt“. 1918 Kommissar des Arbeiter- und Soldaten-Rates des Bezirkes in Halle. Aktiver Einsatz für die Vereinigung mit der KPD. 1921 Tätigkeit im Exekutiv-Komitee der Kommunistischen Internationale. Während ihres III. Welt-Kongresses traf Koenen mehrmals mit Lenin zusammen. Reichstags-Abgeordneter, Vorsitzender der KPD-Fraktion. 1929 zum 1. Sekretär der Bezirks-Leitung der KPD Halle-Merseburg gewählt. Mitglied des Thälmannschen ZK der KPD. Einer der Haupt-Organisatoren des anti-faschistischen Widerstandes. Nach 1933 Tätigkeit in Frankreich, der Tschechoslowakei und Großbritannien. Nach dem Krieg war Wilhelm Koenen in verschiedenen wichtigen Funktionen der Partei tätig.

Wilhelm-von-Klewitz-Straße

Wilhelm von Klewitz, Staats-Minister. Ehrenbürger von Halle.

Wilhelm-von-Kügelgen-Straße

Wilhelm von Kügelgen (1802-1867), Maler und Schriftsteller. Sohn des Malers Gerhard von Kügelgen. Porträtierte Goethe, Wieland und andere bedeutende Zeitgenossen. Autor von „Jugenderinnerungen eines alten Mannes“ mit Bezug zu Halle und dem halleschen Maler Senff.

Wilhelmstraße

König Wilhelm von Preußen (1797-1888).

Willi-Dolgner-Straße

Willi Dolgner, Kommunist, anti-faschistischer Widerstands-Kämpfer. In der KPD-Bezirks-Leitung in Halle war Willi Dolgner für Fragen der Gewerkschafts-Arbeit verantwortlich. Im Frühjahr 1933 kam er im Auftrag der Partei in Hamburg zum Einsatz. Dort geriet er in die Gewalt der Nazis und wurde am 11. 01. 1934 ermordet.

Willi-Riegel-Straße

Willi Riegel, Kommunist, Anti-Faschist. Vor seiner Tätigkeit in Halle war Willi Riegel Redakteur beim KPD-Zentralorgan Die Rote Fahne und beim Ruhrecho. Seit 1930 war er Redakteur beim halleschen Klassenkampf. Willi Riegel wurde 1938 von den Faschisten im KZ Buchenwald ermordet.

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Willy-Lohmann-Straße

Willy Lohmann, Mitglied des 1945 gebildeten Präsidiums der Provinz Sachsen-Anhalt.

Windthorststraße

Ludwig Windthorst (1812-1891), Politiker. Gegenspieler Bismarcks im Reichstag.

An der Witschke

Witschke, ein Wassergraben entlang der Straße.

Wittekindstraße

Herzog Wittekind, Heerführer der Sachsen in ihren Kriegen gegen Karl den Großen. Seinen Namen trägt die Solquelle des Klosters Neuwerk, die den Gebrechlichen helfen sollte (Wall-Fahrten).

Wittestraße

Karl Witte (1800-1883), das „Wunderkind aus Lochau“, ging schon mit zehn Jahren zur Universität, mit 14 Jahren Dr. phil, mit 16 Dr. jur, mit 23 Jahren Professor der Rechte, ab 1834 in Halle.

Wörmlitzer Platz

Wörmlitz wurde 1950 eingemeindet und ist heute Stadtteil von Halle.

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Wolfensteinstraße

Alfred Wolfenstein (1883-1945), hallescher Schriftsteller, Kunst-Theoretiker und Übersetzer. Jurastudium. Pazifist. Flucht vor den Nazis. Starb in Paris.

Wolfstraße

Diese Straße wurde 1893 den folgenden Persönlichkeiten gewidmet:
dem Altertums-Wissenschaftler Friedrich August Wolf,
dem Bibliothekar Ferdinand Wolff und
dem Philosophen Christian Friedrich Wolff.
Christian Friedrich Wolff erhielt anlässlich seines 250. Todestages im März 2004 eine "eigene Straße" im Zentrum von Halle in der Nähe seines Wohnhauses, die Christian-Wolff-Straße.