Straßennamen in Halle

Sie können den Namen hier suchen lassen:

 S   wie Schülershof


Saalberg

Schließt den Unterplan an der Saale ab.

An der Saalebahn

Am Gleisbett der „Saalebahn“, die zum neuen Hafen in Trotha führt.

Zurück zum ABC

Saalestraße

Die Straße führt zum Trothaer Mühlgraben. Hier schöpfte man früher Wasser aus dem Fluss.

Saalwerderstraße

Der Name bezieht sich auf das alte Unterdorf von Trotha. Seit 1905 nach dem Tafelwerder so genannt.

Sagisdorfer Straße

Nach dem Gutsbezirk Sagisdorf, gehört zu Reideburg.

Salzgrafenstraße

Salzgraf, Stellvertreter des erzbischöflichen Burggrafen. Er übte die Gerichtsbarkeit bei den Halloren aus.

Salzstraße

Vor 1900 Talgasse, die nach dem Tal der Halle führte.

Samuel-Scheidt-Weg

Samuel Scheidt (1587-1654), Organist an der Moritz-Kirche. Einer der bedeutendsten Orgel-Komponisten seiner Zeit.

Zurück zum ABC

Großer Sandberg

Kleiner Sandberg

Gelände zwischen Leipziger Straße und der Ost-Befestigung der mittelalterlichen Stadt aus pleistozänem Sand auf Ton-Grund. Wiprecht von Groitzsch, Statt-Halter des Bischofs in Halle von 1118 bis 1124, baute hier bei der St. Jakobs-Kapelle einen festen Mauerturm, ähnlich der romanischen Rund-Kapelle auf der Wiprechts-Burg in Groitzsch.

Schachtstraße

Die Straße verläuft in Richtung des ehemaligen Tagebaus.

Scharrenstraße

Scharren: Fleisch-Bänke. Später auch Bezeichnung für Brot- und Schuh-Verkaufs-Stellen.

Schillerstraße

Friedrich von Schiller (1759-1805), deutscher Dichter. Professor für Geschichte in Jena, Freund Goethes. Besuchte die Stadt Halle im Jahre 1803.

Schimmelstraße

Der Name soll von schummeln (stehlen oder betrügen) kommen. Die Straße reichte bis zum Schimmel-Tor.

Schinkelstraße

Karl Friedrich Schinkel (1781-1841), Baumeister und Maler. Seine Bauten stellen einen Höhepunkt klassizistischer Architektur dar:
Neue Wache, Berlin 1818,
Schauspiel-Haus, Berlin 1821,
Plan für den Umbau der Moritzburg, Halle 1827,
Sockel für das Denkmal A. H. Franckes, Halle 1829.

Zurück zum ABC

Schleiermacherstraße

Friedrich Ernst Daniel Schleiermacher (1768-1834), Philosoph und Theologe. Professor und Universitäts-Prediger in Halle. Übersetzte Platon. Gründete mit Henrik Steffens 1805 einen Freundschafts-Bund, der die hallesche Universität zu einem Romantik-Zentrum machte. Ab 1810 Professor in Berlin. Das Schleiermacher-Haus befindet sich in der Großen Märkerstraße.

Schleifweg

Die Straße schlägt einen Bogen (Schleife).

In der Schleife

An der Endstelle der Straßenbahnen auf der Silberhöhe. Dort wird eine Schleife gefahren.

Schleusenstraße

An der Trothaer Schleuse. Die Straße verbindet die Trothaer Straße mit dem Mühlgraben.

Große Schlossgasse

Kleine Schlossgasse

Schlossberg

Die Straßen führen zum Schloss, zur Moritzburg.

Schmiedstraße

Schlosserstraße

Zimmermeister Rudolf Loest schuf 1884 den Häuser-Block Loests Hof, in dem besonders Schlosser, Schmiede und Arbeiter aus den umliegenden Fabriken Wohnungen erhielten.

Zurück zum ABC

Schmeerstraße

Schmer: Bauchfett-Gewebe vom Schwein. Die smersniedern, die Schweine-Schlächter / Fleischer hatten sich im 12. Jahrhundert hier angesiedelt.

Schmiedeweg

In Krondorf an der Schmiede.

An der Eigenen Scholle

Die Straße erhielt den Namen des Bau-Vereins

Schönitzstraße

Hans von Schönitz († 1535), Kaufmann, dann Kammer-Diener, Vertrauter des Kardinals Albrecht. Baute 1523 bis 1532 auf das Gelände um die verfallene Lamperti-Kapelle das Palais Der Kühle Brunnen. Schönitz wurde wegen angeblicher Veruntreuung gehängt.

Schopenhauerstraße

Arthur Schopenhauer (1788-1860), Philosoph. Er nahm Motive der Psychoanalyse vorweg. Schopenhauer beeinflusste Wagner und den jungen Nietzsche.

Schreberstraße

Daniel Moritz Schreber (1808-1861), Arzt und Pädagoge. Er förderte die Jugend-Gymnastik und die Errichtung öffentlicher Spielplätze. Nach ihm wurden die von Hauschild gegründeten Schreber-Gärten benannt.

Zurück zum ABC

Schülershof

Hier stand der Hof der Familie Schüler. Er ist bereits seit Ende des 13. Jahrhunderts bekannt.


Objekte mit rotem Schild finden Sie schon auf   Halles erstem Stadtplan.
Lassen Sie sich dort die Nr. 70, Schülershof, zeigen.



Schützenstraße

Hier lagen die Schießgräben der Glauchaer Schützen.

Schulstraße

Nachdem 1565 das Barfüßer-Kloster zum Lutherischen Gymnasium wurde, hieß der Ort Schulberg, die Gasse dahin Schulgasse, daraus wurde Schulstraße.


Objekte mit rotem Schild finden Sie schon auf   Halles erstem Stadtplan.
Lassen Sie sich dort die Nr. 20, Klosterschule, zeigen.



Schultze-Galléra-Weg

Dr. Siegmar Baron von Schultze-Galléra (1865-1945), verdienstvoller hallescher Heimat-Forscher, Autor zahlloser Publikationen zur Geschichte der Stadt Halle. Eine Gedenk-Tafel mit Porträt-Relief befindet sich in der Ruine auf dem Friedhof Granau.

Schwedenweg

Der Name erinnert an den 30-Jährigen Krieg. 1631 schloss Anhalt in Halle einen Bündnis-Vertrag mit Schweden.

An der Schwemme

An dieser Stelle war eine Pferde-Schwemme (Badeplatz für das Vieh).

Schwetschkestraße

Vor 1900 befand sich hier das Anwesen der Familie Schwetschke. Carl August Schwetschke war Teilhaber einer Druckerei, Sohn Dr. Karl Gustav Schwetschke wurde 1828 Herausgeber des „Halleschen Couriers“, der späteren „Halleschen Zeitung“. Er war auch als Schriftsteller und Heimat-Forscher tätig.

Schwuchtstraße

Schwucht, Sumpfgelände (jetzt entwässert).

Zurück zum ABC

Seebener Straße

Seeben, nach Seba, der sorbischen Göttin der Liebe und des Lebens. Ehemaliges Dorf mit Rittergut im Norden Halles. Seeben wurde 1950 eingemeindet.

Senefelderstraße

Alois Senefelder (1771-1834), österreichischer Erfinder der Lithografie. Die Straßen-Benennung erfolgte auf Antrag des Deutschen Arbeiter-Verbandes des grafischen Gewerbes.

Senffstraße

Adolf Senff (1785-1863), hallescher Maler. Sohn von Carl Friedrich Senff († 1814), Ober-Prediger der Moritz-Kirche, und Bruder von Karl August Senff († 1838), Kunst-Professor der Universität Dorpat. Adolf Senff hatte Theologie studiert, war bis 1809 Lehrer an einer Bürger-Schule und widmete sich ab 1810 an der Dresdener Akademie der Malerei. Er arbeitete als Hauslehrer des jungen Wilhelm von Kügelgen (1802-1867), Sohn des bekannten Malers Gerhard von Kügelgen, der Senff als Maler ermutigte und unterstützte. Dieser Kontakt war zu Stande gekommen durch die Vermittlung von Senator Dr. Johann Wilhelm Volkmann (1772-1856), dem Großvater unseres Halleschen Ehrenbürgers Richard von Volkmann. Senff hatte sich auch um die Kinder des Senators gekümmert. Später lebte er in Rom, wo er mit dem dänischen Bildhauer Bertel Thorvaldsen (1768-1844) befreundet war. Nach einem Viertel-Jahrhundert kehrt Senff in seine hallesche Heimat zurück, lebt und arbeitet am Petersberg in Ostrau.
Senff ist ein qualitätvoller Blumen-, Früchte- und Porträt-Maler des Biedermeier. Einige seiner Werke sind im Besitz der Galerie Moritzburg.

Spiegelstraße

Um 1300 waren in dieser Straße die Spielleute angesiedelt, daraus entwickelte sich Spiegelstraße.

Spitze

Spitze der Strohhof-Insel. Auf dem Stohhof wurde früher Stroh für die Feuerung beim Salz-Sieden gelagert.


Objekte mit rotem Schild finden Sie schon auf   Halles erstem Stadtplan.
Lassen Sie sich dort die Nr. 75, Strohhof, zeigen.



Stadelberg

Eine Anhöhe im Norden von Halle, nahe der Saale.

Stadtforststraße

Die Straße begrenzt die Heide im Norden.

Zurück zum ABC

Stadtgutweg

Der Weg zum ehemaligen Stadt-Gut am Böllberger Weg. Das Stadt-Gut war aus dem Ochsen-Hof, dem landwirtschaftlichen Betrieb der ehemaligen Zucker-Fabrik am Hospital-Platz, entstanden.

Steffensstraße

Henrik Steffens (1773-1845), norwegischer Mineraloge. Professor an der halleschen Universität. Schwiegersohn von Reichardt, Freund Schleiermachers und Brief-Partner Goethes.

Steg

Übergangsweg von Oberglaucha nach der Langen Gasse.

Steiler Berg

In der Nähe des Giebichensteins.

Steinbockgasse

Name eines Salzkotes, der am Ausgang der Gasse lag. Die Siede-Häuser (Kote) trugen - je nach Größe - Namen von Vögeln, Vierbeinern oder Gegenständen.

An der Steinmühle

Hier stand bereits im 12. Jahrhundert eine aus Stein gebaute Mühle.

Zurück zum ABC

Große Steinstraße

Am Ende der Straße stand um 1300 das aus Stein gebaute äußere Tor (das innere Tor befand sich etwa in der Nähe der Hauptpost).

Am Steintor

Platz vor dem ehemaligen Steintor. Hier befindet sich auch das Steintor-Varieté, das ehemalige Walhalla-Varieté, eine der wenigen, heute noch existierenden, deutschen Varieté-Bühnen.


Objekte mit rotem Schild finden Sie schon auf   Halles erstem Stadtplan.
Lassen Sie sich dort die Nr. 58, Steintor, zeigen.



Steinweg

Die Straße wurde nach dem Geschlecht der Herren vom Stein benannt (hier ansässig seit dem 13. Jahrhundert).

Stephanusstraße

Stephanus, erster Märtyrer des Christentums. Die Straße erhielt ihren Namen nach der dort erbauten Stephanus-Kirche.

Sternstraße

Die Straße wurde benannt nach dem ehemaligen Gasthof Zum goldenen Stern an der Ecke Große Märkerstraße / Kleiner Berlin.

Stolzestraße

Wilhelm Stolze (1798-1867), entwickelte ein eigenes Kurzschriften-System.

Straße der Befreiung

Der Name erinnert an die Befreiung Deutschlands vom Faschismus.

Straße der Opfer des Faschismus

Der Name wurde gewählt zum Gedenken an die Millionen Opfer des Faschismus.

Zurück zum ABC

Straße der Waggonbauer

Die Straße verläuft in der Nähe des Waggonbau Ammendorf. Das Werk wurde bereits 1823 gegründet.

Streiberstraße

Ludwig Carl Heinrich Streiber (1767-1828). Streiber war von 1818 bis 1827 Ober-Bürgermeister von Halle.