Straßennamen in Halle

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 P   wie Pulverweiden


Packhofgasse

Ursprünglich lag der Packhof in der Kleinen Klausstraße. Vom halleschen Handel wurde an der Saale in der Nähe der Schiefer-Brücke 1833 ein neuer Packhof gebaut, der später Haupt-Zollamt wurde.

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Paracelsusstraße

Paracelsus, eigtlich Theophrastus Bombastus von Hohenheim (1493-1541), Arzt, Naturforscher, Philosoph. Wegbereiter der neuzeitlichen Medizin. Betonte den Zusammenhang von Leib und Seele.

Parkstraße

1879 wurde ein Teil des Stadt-Gottesackers in einen öffentlichen Park verwandelt. Die angrenzende Straße erhielt so ihren Namen.

Passendorfer Straße

Passendorf, ehemaliges Dorf bei Halle. Hatte um 1750 eine Zollstation an der Grenze zu Kursachsen. Passendorf gehörte von 1816 bis 1828 und seit 1950 zu Halle. Der Ort liegt heute inmitten von Platten-Blocks des Ortsteils Halle-Neustadt.

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Paul-Riebeck-Straße

Paul Riebeck, Sohn des Carl Adolph Riebeck. Hinterließ über 2,5 Millionen Mark. Aus diesem Kapital wurde das Paul-Riebeck-Stift gebaut und 1896 den Hallensern übergeben. Die Straße führt in Richtung des Stiftes.

Paul-Singer-Straße

Paul Singer (1847-1911), führender Sozialdemokrat. Mitglied des Reichstags. Besuchte 1896 Halle.

Paul-Suhr-Straße

Paul Suhr (1902-1933), Kommunist, vor seiner Tätigkeit in Halle wirkte er in verschiedenen Partei-Funktionen (Bezirks-Leitung Ostpreußen, Stadt-Leitung Hamburg und Altona), Kandidat des ZK der KPD. Seit Januar 1932 stand Paul Suhr an der Spitze der Bezirks-Organidation Halle-Merseburg. Ende März 1933 kam er im Auftrag des ZK der KPD im Partei-Bezirk Südbayern zum Einsatz. Am 15. August geriet er in die Hände der Gestapo und wurde ermordet.

Paul-Thiersch-Straße

Paul Thiersch (1879-1928), Architekt. 1915 bis 1928 Direktor der Handwerker-Schule, der späteren Kunstgewerbe-Schule Burg Giebichenstein.

Peißnitzinsel

Ursprünglich pustenzia, slawisch: Einöde, Wildnis. Insel zwischen Schiffs-Saale und Wilder Saale westlich der Altstadt. Erholungs-Gebiet mit ausgedehnten Grünflächen, einer Park-Eisenbahn und dem Gimritzer Park.

Petersbergstraße

Petersberg, höchste Erhebung im Norden Halles mit Dorf und romanischer Kloster-Kirche.

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An der Petruskirche

Die Petruskirche in Kröllwitz wurde 1900 auf dem Schul-Berg errichtet.

Pfälzer Straße

Friedrich II. gewährte französischen und Pfälzer Protestanten nach 1685 Aufnahme. In Halle bildete sich eine französische und eine Pfälzer Kolonie. Daraus entstand die Reformierte Gemeinde. Die Pfälzer hatten eigenes Gemeinwesen, eigene Gerichtsbarkeit und Schützen-Gilde.

Pfännerhöhe

Hier befand sich im Mittelalter die Gerichts-Stätte der Pfänner, der Eigentümer an den Solgütern. Die Pfänner wurden freie Unternehmer und beherrschten zeitweilig die Stadt.

Philipp-Müller-Straße

Philipp Müller (1931-1952), als Teilnehmer einer Demonstration in Essen erschossen.

Philipp-von-Ladenberg-Straße

Philipp von Ladenberg (*1869), preußischer Staatsmann. Ehrenbürger Halles.

Plan

Plan, ebene Fläche. Kleiner Platz, an dem im 18. Jahrhundert der Förster von Trotha wohnte.

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Planenaer Weg

Planena, Ansiedlung im Überschwemmungs-Gebiet von Saale und Elster.

Zum Planetarium

Die Astronomische Station Halle-Kanena wurde von 1961 bis 1963 erbaut.

Posthornstraße

Die alte Poststraße führt in Richtung Oppin ⇒ Dessau.

Praetoriusstraße

Michael Praetorius (1571-1621), deutscher Komponist (ev. Kirchenmusik) und Musik-Schriftsteller. Beschrieb u.a. alle damals üblichen Instrumente.

Preßlersberg

Friedrich Preßler (1803-1865), Brauerei-Besitzer. Er kaufte den Leiterschen Garten vor dem äußeren Rannischen Tor. Dort war auch die Garten-Wirtschaft „Preßlers Berg“.

Prof.-Friedrich-Hoffmann-Straße

Friedrich Hoffmann (1660-1742), berühmter hallescher Arzt. Mehr über Hoffmann hier.

Pulverweiden

Der Name geht auf eine Pulvermühle an der Saale zurück, die Anfang des 16. Jahrhunderts gebaut wurde. Sechsmal zerstörten Explosionen und Brände das Gebäude. Zuletzt, im Jahre 1706, zündete der Sohn des Pulversieders die Mühle an. Sie wurde nicht mehr aufgebaut.

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Pyrastraße

Immanuel Jakob Pyra (1715-1744), Lyriker und Übersetzer. Pyra gründete mit Gotthold Lange 1733 in Halle die „Gesellschaft zur Förderung der deutschen Sprache, Poesie und Beredtsamkeit“.