Straßennamen in Halle

Sie können den Namen hier suchen lassen:

 L   wie Lutherplatz



Lafontainestraße

August Heinrich Julius Lafontaine (1759-1831), preußischer Feldprediger. Schrieb ca. 150 Romane. Besaß ein Haus am heutigen Neuwerk.

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Landrain

Rain: Ackergrenze. Hier Grenzweg zwischen Kleinem Galgenberg und Goldberg.

Laurentiusstraße

Heiliger Laurentius, römischer Diakon. Nach der Legende wurde er im Jahre 258 zu Tode gemartert. Die Laurentius-Kirche hatte ihren Platz zwischen dem Kloster Neuwerk und der Siedlung Neumarkt. Ihr Standort heißt heute: Am Kirchtor.

Leipziger Straße

Ursprünglich hieß sie Galg-Straße und führte durch das Galgtor am Leipziger Turm zur Richtstätte auf dem heutigen Riebeckplatz. 1821/1840 wurde sie schrittweise in Leipziger Straße umbenannt.

Leitergasse

Hier wurden früher die Feuerleitern bereitgehalten.

Leopoldstraße

Möglicherweise Bezug auf Leopold I., Fürst von Anhalt-Dessau (1676-1747), den „Alten Dessauer“.

Leostraße

Heinrich Leo (1799-1878), Historiker. Professor an der halleschen Universität. Gründete in Halle den Preußenverein. Hauptbeförderer der Reaktion.

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Lerchenfeldstraße

Die Halloren von Halle besaßen das Privileg, innerhalb ihres Pfänner-Geheges freien Lerchenfang zu betreiben. Lerchen waren eine Delikatesse, die auch verkauft wurde.
Das Lerchenfeld war Richt-Stätte der früheren Amtsstadt Glaucha.


Objekte mit rotem Schild finden Sie schon auf   Halles erstem Stadtplan.
Lassen Sie sich dort die Nr. 81, Lerchenfeld, zeigen.



Liebenauer Straße

Burgliebenau, Ort südöstlich von Halle - alte Salzstraße von Steinweg ⇒ Pfännerhöhe ⇒ das Dreierhaus bei Osendorf ⇒ Döllnitz ⇒ Burgliebenau.

Linzer Straße

Linz an der Donau, Hauptstadt von Ober-Österreich, Partnerstadt von Halle.

Lion-Feuchtwanger Straße

Lion Feuchtwanger (1884-1958), zeitkritischer Schriftsteller. Musste während des Faschismus emigrieren. Autor von „Jud Süß“, „Der jüdische Krieg“, „Goya“, „Exil“. Sein Bruder, Martin Feuchtwanger, war Mitbesitzer und Redakteur der halleschen „Saale-Zeitung“.

Louis-Jentzsch-Straße

(im Ortsteil Silberhöhe) Louis Jentzsch, Ehrenbürger von Halle.

Luckengasse

Lucke (slawisch): Sumpfwiese. Östlich des Weidenplans.

Ludwig-Bethcke-Straße

Ludwig Bethcke (1829-1911), Bankier. War fast vier Jahrzehnte für die Stadt Halle tätig. Ehrenbürger Halles.

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Ludwig-Büchner-Straße

Ludwig Büchner (1824-1899), Arzt und Philosoph (Bruder des Schriftstellers Georg Büchner). Wortführer des Vulgär-Materialismus im 19. Jahrhundert.

Ludwig-Herzfeld-Straße

Ludwig Herzfeld (1819-1911), Jurist. Verteidiger im Sozialisten-Prozess 1888. Machte sich um das Gemeinwesen Halles verdient. Ehrenbürger der Stadt.

Ludwig-Stur-Straße

L'udovit Stúr (1815-1856), Professor für tschechische und slowakische Sprache und Literatur. Studierte in Halle. Bedeutendster Vertreter der slowakischen Romantik.
Im Februar 2004 weilte der slowakische Minister-Präsident Mikulás Dzurinda in Halle. Zur Erinnerung an die Studienzeit des Begründers der slowakischen Schrift-Sprache stiftete die slowakische Regierung eine Stúr-Büste, die Dzurinda im Garten der Uni-Bücherei feierlich enthüllte.





Ludwig-Wucherer-Straße

Ludwig Wucherer (1790-1861), Kommunal-Politiker. Mitbegründer und erster Präsident der Handels-Kammer Halle. Ludwig Wucherer war maßgeblich daran beteiligt, dass Halle ein bedeutender Eisenbahn-Knotenpunkt Europas wurde.
Mehr über Ludwig Wucherer.

Ludwigstraße

Peter von Ludewig (1668-1743)‚ Jurist und Historiker. Kanzler der halleschen Universität und Professor (auch für Poesie und Logik). Auf dem Stadtgottesacker begraben.

Luise-Otto-Peters-Straße

Luise Otto-Peters (1819-1895), deutsche Schriftstellerin, Vorkämpferin der Frauen-Bewegung, vor allem in Mittel-Deutschland. Verheiratet mit dem Redakteur und Schriftsteller August Peters.

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Luisenstraße

Luise von Mecklenburg-Strelitz (1776-1810), Königin von Preußen.

Lutherplatz

Lutherstraße

Martin Luther (1483-1546), Theologe, deutscher Reformator. Besuchte mehrmals Halle, predigte in der Marienkirche. Dort befinden sich Abdrücke von Gesicht und Händen kurz nach seinem Tode, eine Darstellung des an einem Schreibtisch sitzenden Luthers sowie an der östlichen Außenseite der Kirche ein steinernes Denkmal.