Straßennamen in Halle

Sie können den Namen hier suchen lassen:

 K   wie Karzerplan


Kanenaer Weg

Kanena, ein kleiner Ort im Südosten mit ehemaligem Braunkohle-Vorkommen. Kanena wurde 1950 nach Halle eingemeindet.

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Kantstraße

Immanuel Kant (1724-1804), Philosoph. Professor an der Uni Königsberg. Autor der Schriften „Kritik der reinen Vernunft“ und „Kritik der praktischen Vernunft“.

Kanzleigasse

Führte zur fürstlichen Kanzlei auf dem Domplatz.


Objekte mit rotem Schild finden Sie schon auf   Halles erstem Stadtplan.
Lassen Sie sich dort die Nr. 30, Kanzlei, zeigen.



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Kapellengasse

In der Nähe des heutigen Opernhauses. Dort befand sich ehemals die Siedlung Petersberg mit der Petrikapelle.


Objekte mit rotem Schild finden Sie schon auf   Halles erstem Stadtplan.
Lassen Sie sich dort die Nr. 18, St.Petersberg+Kapelle, zeigen.



Kardinal-Albrecht-Straße

Nachfolger von Erzbischof Ernst wurde 1513 der Markgraf Albrecht von Brandenburg (1490-1545), Sohn des Kurfürsten Johann Cicero. Albrecht wurde im gleichen Jahr noch Administrator des Stiftes Halberstadt und 1514 schließlich Erzbischof von Mainz. Er gelangte damit an die Spitze des ersten Kurfürstentums des Deutschen Reiches. Halle wurde Albrechts Lieblings-Residenz und entsprechend ausgestaltet.

Karl-Beyer-Straße

Karl Beyer, wurde 1920 am Ortsrand von Lettin durch Kapp-Putschisten erschossen. (Gedenkstein)

Karl-Liebknecht-Platz

Karl-Liebknecht-Straße

Karl Liebknecht (1871-1919), Sohn von Wilhelm Liebknecht, Politiker. Mit Rosa Luxemburg Führer des linken SPD-Flügels. Liebknecht lehnte 1914 als einziger SPD-Abgeordneter im Reichstag Kriegskredite ab. Mitbegründer und Führer des Spartakusbundes, 1918 Mitbegründer der KPD, rief am 9.11.1918 die "Freie Sozialistische Republik Deutschland" aus. Wurde am 15.1.1919 ermordet.

Karl-Meißner-Straße

Karl Meißner (1905-1921), Während der Märzkämpfe erschossenner Arbeiter-Kämpfer. Gedenktafel gegenüber der Schule Radewell, Gedenkstätte Friedhof Ammendorf.

Karl-Meseberg-Straße

Karl Meseberg, hallescher Arbeiter. Mitglied des Arbeiter- und Soldatenrates Halle 1918. Wurde 1919 ermordet. Gedenktafel auf der Hafenbahn-Brücke, Gedenkstein in der Turmstraße.

Karl-Peter-Straße

Zur Erinnerung an den Arbeiterfunktionär.

Karl-Pilger-Straße

Karl Pilger, Kommunist, Anti-Faschist, wurde im April 1929 zum Kandidaten der KPD-Bezirks-Leitung Halle-Merseburg gewählt.

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Karl-Puppe-Straße

Karl Puppe, hallescher Kommunist, Anti-Faschist, in der Zeit der faschistischen Diktatur mehrfach eingekerkert.

Karl-Völker-Straße

Karl Völker (1889-1962), hallescher Maler, Grafiker und Architekt. Mitglied der „Halleschen Künstlergruppe“, arbeitete für die hallesche Zeitung „Klassenkampf“. Arbeiten von ihm in der Galerie Moritzburg.

Karlsruher Allee

Karlsruhe, Stadt am Rhein (Baden-Württemberg). Partnerstadt von Halle.

Karzerplan

Anfang des 18. Jahrhunderts wurde hier ein Teil der alten Stadt-Befestigung, der Musikanten-Turm, als Karzer der Uni genutzt.

Katowicer Straße

Katowice, Industrie-Stadt in Polen. Partnerstadt von Halle.

Kaulenberg

Kaule, Knie, Loch, Grube an einem Berg. Auf der Höhe des heutigen Opernhauses entsprang ein Bach, der eine Kuhle auswusch. Die Trockenlegung erfolgte 1462 mit dem Bau der Stadtbefestigung.

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Kefersteinstraße

Hermann Keferstein (*1837), entstammt einer alten halleschen Familie. Er war lange Zeit Stadtrat und wurde Stadtältester.

Kellnerstraße

Hier lag der Gutshof der halleschen Patrizier-Familie Kellner.

Kindlebengasse

Christian Wilhelm Kindleben (1748-1785), Theologe. Hauslehrer, u. a. bei Basedow, später an der Uni Halle tätig. Gab Studenten-Lieder, auch das „Gaudeamus igitur“, heraus.

Kirchnerstraße

Gustav Kirchner (1805-1895), Stadtrat und Stadt-Syndikus. Ehrenbürger von Halle.

Am Kirchtor

Am Laurentius-Kirchhof stand ein großes Hoftor.


Objekte mit rotem Schild finden Sie schon auf   Halles erstem Stadtplan.
Lassen Sie sich dort die Nr. 5, Laurentius-Kirche, zeigen.



Kirschbergweg

Der Weg führt durch erhöht liegende Obstgärten in Kröllwitz.

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Klausbergstraße

Die frühere Ränzelgasse entstand aus den kleinen Gehöften der Häusler und Domänen-Arbeiter von Giebichenstein. 1893 wurde sie nach den Klausbergen in Trotha umbenannt. Auf den Bergen lebten im 13. Jahrhundert die Klausnerbrüder vom Orden des Heiligen Augustin.

Große Klausstraße

Kleine Klausstraße

St. Nikolaus (Kurzform Klaus) — Schutzpatron der Schiff-Fahrt. Ihm zu Ehren wurde in Höhe der Kleinen Klausstraße die Nikolaus-Kapelle errichtet.

Kleinschmieden

Im Mittelalter waren an der Lamperti-Kapelle am Markt Klein-Schmiede angesiedelt (Klempner, Schlosser). Aus der Lampertigasse wurde später: Zu den Schmieden / In den Kleinschmieden.

Klosterstraße

Ursprünglich: Hinter dem Harze. An dieser Stelle stand ein Hospital.


Objekte mit rotem Schild finden Sie schon auf   Halles erstem Stadtplan.
Lassen Sie sich dort die Nr. 1, Spiritus-Hospital, zeigen.



Knappenstraße

Knappe, auch als Bezeichnung für Bergmann verwendet. Der Name nimmt hier Bezug auf den Braunkohlen-Abbau.

Kohlschütterstraße

Ernst Kohlschütter (1837-1905), Arzt für innere Krankheiten. Professor, lange Zeit Stadtverordneter in Halle.

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Kolkturmring

Bezieht sich auf den Aussichtsturm in der Heide.

Kollenbeyer Weg

Nach dem Dörfchen Kollenbey südlich von Halle.

Kolonistenstraße

Evtl. Bezug auf die Ansiedlung der französischen und Pfälzer Protestanten in Halle.

Krausenstraße

Krausens Garten - eine Gärtnerei mit Kaffeegarten lag an dieser Stelle.

Kreuzvorwerk

Vorwerk: Hof, der zu einem Hauptgut gehört. An diesem Orte befand sich früher eine große Schäferei. Aus den Winkeln des Baues liefen vier Ausgänge (Kreuz) ins Land.

Krienitzstraße

Vermutlich nach dem Dorfe Krienitz, das Ende des 15. Jahrhunderts verschwunden ist.

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Krondorfer Straße

Krondorf, Ort auf halleschem Stadtgebiet zwischen Büschdorf und Reideburg.

Krukenbergstraße

Peter Krukenberg (1788-1865), Chirurg. Professor und Leiter der Universitäts-Klinik. Galt als Idealbild des „praktischen Arztes“, hat als Lützower an den Befreiungs-Kriegen teilgenommen.

Kühler Brunnen

Name vom dortigen Palast „Zum kühlen Brunnen“ des Hans von Schönitz‚ in dem sich tatsächlich ein kühler Brunnen befunden hat.

Kuhgasse

Im Zentrum der frühen Stadt. Weist auf damals landwirtschaftlichen Betrieb hin.

Kurallee

Die Kurallee führt zum Solbad Wittekind.

Kurt-Eichel-Weg

Als am 13. 03. 1925 die Polizei im Volkspark ein Blutbad anrichtete, um Ernst Thälmann am Sprechen zu hindern, war Kurt Eichel unter den 10 Todesopfern, über 50 Arbeiter wurden schwer und etwa 100 leicht verletzt.

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Kurt-Freund-Straße

Zur Erinnerung an den Arbeiterfunktionär.

Kurt-Wüsteneck-Straße

Im Frühjahr 1937 zerschlug die Gestapo eine im anti-faschistischen Widerstands-Kampf sehr aktive Gruppe hallescher Jung-Kommunisten. Viele Mitglieder erhielten hohe Zuchthaus-Strafen. Mancher der jungen Kämpfer erlebte die Befreiung vom Faschismus nicht, so auch Kurt Wüsteneck.

Kutschgasse

Man nimmt an, dass hier in der Nähe der alten Post die Postkutschen bereitgehalten wurden.

Kuttelhof

Kutteln: Eingeweide. Standort des alten Schlachthofes. Hier wurden die Kutteln vor der Verarbeitung in der Saale gewaschen. Der Kuttelhof ist beim Bau des Parkhauses auf der Spitze verschwunden.


Objekte mit rotem Schild finden Sie schon auf   Halles erstem Stadtplan.
Lassen Sie sich dort die Nr. 38, Küttelpforte, zeigen. Sie lag schräg gegenüber als Durchgang in der Stadtmauer.



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