Straßennamen in Halle

Sie können den Namen hier suchen lassen:

 J   wie Joliot-Curie-Platz



Jacobstraße

Carl August Jacob (1798-1866), Kommerzienrat. Gründete 1835 die hallesche Zucker-Fabrik. Mitglied der liberalen Konstitutionellen.

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Jägergasse

Jägerplatz

Kardinal Albrecht ließ eine Schanze, den späteren Jägerberg, errichten. An dessen Fuße baute Herzog Augustus von Sachsen ein Jagdhaus, auf halber Höhe ein Gebäude für seine Hunde.


Objekte mit rotem Schild finden Sie schon auf   Halles erstem Stadtplan.
Lassen Sie sich dort die Nr. 12, Jagdhaus und die Nr. 13, Hundhaus, zeigen.



Jahnstraße

Friedrich Ludwig Jahn (1778-1852), Pädagoge und Politiker. Gründete die deutsche Turnbewegung. Studierte Theologie u.a. in Halle. Vorkämpfer der Burschenschaft. Wurde wegen seines demokratischen Wirkens eingekerkert. Danach stand er unter Polizei-Aufsicht und durfte Freyburg an der Unstrut nicht verlassen. (Dort befindet sich heute ein Jahn-Museum.) Die Jahn-Höhle in den Trothaer Felsen soll ihm während seiner Studentenzeit in Halle als Zuflucht gedient haben.
Mehr über F. L. Jahn

Jamboler Straße

Jambol, bulgarische Bezirksstadt, Partnerstadt von Halle.

Johann-Andreas-Segner-Straße

Johann Andreas von Segner (1704-1777), Physiker und Mathematiker. Professor in Halle. Begründer der modernen Hydraulik.

Johann-Sebastian-Bach-Straße

Johann Sebastian Bach (1685-1750), Organist und Komponist. Kapellmeister in Köthen, Thomaskantor in Leipzig, Vater von Wilhelm Friedemann Bach, der u.a. in Halle als Organist tätig war.

Johannesplatz

Johannes, einer der Evangelisten. An der Johannes-Kirche, die 1893 eingeweiht wurde.

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John-Schehr-Straße

John Schehr (1896-1934), kommunistischer Arbeiterführer. Jüngstes Mitglied im Politbüro des Thälmannschen ZK der KPD. Enger Mitstreiter und Stellvertreter Ernst Thälmanns. Nach dessen Verhaftung am 3. März 1933 übernahm John Schehr die Leitung der Partei. Er führte den illegalen antifaschistischen Widerstandskampf der KPD bis zu seiner Verhaftung im November 1933. Von den Nazis 1934 in Berlin ermordet.

Joliot-Curie-Platz

Frederic Joliot-Curie (1900-1958), französischer Physiker. Entdeckte mit seiner Frau Irene (Tochter von Pierre und Marie Curie) die künstliche Radioaktivität. Sie erhielten 1935 den Nobelpreis für Chemie. Frederic Joliot-Curie war seit 1942 Kommunist. Er gehörte zu den namhaften Mitgliedern der französischen anti-faschistischen Widerstands-Bewegung, später war er Präsident des Weltfriedensrates.

Jonasstraße

Justus Jonas (1493-1555), Theologe. Freund Luthers. Professor in Wittenberg. Begleitete Luther zum Reichstag in Worms, arbeitete mit an der Bibelübersetzung. Justus Jonas wurde 1541 Superintendent in Halle und erster Prediger an der Marienkirche.

Julius-Ebeling-Straße

Zur Erinnerung an den Arbeiterfunktionär.

Julius-Kühn-Straße

Julius Kühn (1825-1910), Professor in Halle und Ehren-Bürger der Stadt. Unter seiner Führung entstand das Landwirtschaftliche Institut auf dem Grundstück von Ludwig Wucherer. Damit erhielt Halle als erste deutsche Universität einen landwirtschaftlichen Lehrstuhl. Das Julius-Kühn-Museum für Haustierkunde ist heute eine der größten Sammlungen seiner Art in der Welt.

Jungfrauenweg

An der Steinernen Jungfrau, einem Naturdenkmal (Menhir). Dazu gibt es auch eine Sage.

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