Straßennamen in Halle

Sie können den Namen hier suchen lassen:

 H   wie Hallmarkt


Habichtsfang

(Nietleben) Die Straße an der Gartenstadt erhielt ihren Namen von der Försterei Nietleben (seit 1857).

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Hackebornstraße

Der Hackeborn, ursprünglich „Born derer von Hacke“. Jüngster der Sole-Brunnen in Halle. Im 19. Jahrhundert stillgelegt.


Objekte mit rotem Schild finden Sie schon auf   Halles erstem Stadtplan.
Lassen Sie sich dort die Nr. 40, Hackeborn, zeigen.



Händelstraße

Georg Friedrich Händel (1685-1759), Komponist. Geboren im Haus Große Nikolaistraße 6, dem heutigen Händel-Haus. Gestorben in London, in der Westminster-Abtei beigesetzt. Das Händel-Denkmal (von Hermann Heidel, 1859) auf dem Marktplatz und die jährlich stattfindenden Händel-Festspiele erinnern an den berühmten Sohn der Stadt.
Mehr zu Händel.

Hafenstraße

Die Straße führt zum Hafen, der 1851 auf dem Gelände der ehemaligen Kunigunden-Komturei des Deutschritter-Ordens gebaut wurde. In dieser Straße wurde 1856 die erste Gas-Anstalt der Stadt gebaut.

Hallmarkt

Hall, keltisch: Salzstätte. Früher Ort der Salz-Gewinnung, auch „das Tal“ genannt. Mehr dazu.


Objekte mit rotem Schild finden Sie schon auf   Halles erstem Stadtplan.
Lassen Sie sich dort die Nr. 44, Tal-Häuser und Salz-Kote, zeigen.



Hallorenring

Halloren: Brüderschaft der Salzwirker, der an der Salz-Gewinnung Tätigen und Bewohner der Halle. Teil des Straßen-Ringes um die Altstadt, angelegt nach Abbruch der Stadt-Befestigung.

Hanfgartenstraße

(Böllberg) Hanf: Faser- und Ölpflanze. Die Straße liegt an der Saale.

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Hans-Dittmar-Straße

Als am 13. 03. 1925 die Polizei im Volkspark ein Blutbad anrichtete, um Ernst Thälmann am Sprechen zu hindern, war Hans Dittmar unter den 10 Todesopfern, über 50 Arbeiter wurden schwer und etwa 100 leicht verletzt.

Hans-Sachs-Straße

Hans Sachs (1494-1576), Schumacher, Meistersinger und Dichter. Fühlte sich mit Luther verbunden: „Die Wittenberger Nachtigall, die man jetzt höret überall“.

Hansastraße

Hansering

Hanse oder Hansa, mittelalterlicher Städtebund mit wirtschafts- und handelspolitischen Zielen. Halles Mitgliedschaft (dauerte etwa 200 Jahre) wurde 1281 und 1294 dokumentiert. Die Stadtfarben rot auf weißem Grund werden auf die Hanseflagge zurückgeführt.

Hardenbergstraße

Georg Philipp Friedrich Leopold Freiherr von Hardenberg, genannt Novalis (1772-1801), bedeutender Lyriker und Prosa-Dichter der Früh-Romantik, Gast im Hause Reichardt. Seine in Heinrich von Ofterdingen beschriebene blaue Blume wurde zum Symbol der Romantik.

Harz

Der Name soll ursprünglich auf die slawische Bevölkerung zurückführen, die im Mittelalter hier „auf dem Berge“ gesiedelt hat.

Alte Heerstraße

Diese alte Heerstraße führte in Richtung Merseburg.

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Heideallee

und eine Reihe anderer Straßen, die den Namen Heide enthalten, beziehen sich auf die Dölauer Heide, den Stadtforst Halles.

Heinrich-Heine-Straße

Heinrich Heine (1797-1856), deutscher Dichter. Autor von „Deutschland ein Wintermärchen“ und „Buch der Lieder“, in dem das Gedicht „Zu Halle auf dem Markt“ enthalten ist, das nach einem Kurzbesuch der Stadt Halle im Jahre 1824 entstand. Von Heine soll auch die Spezifizierung der Bewohner Halles in „Halloren, Hallenser und Halunken“ stammen. Das Heinrich-Heine-Denkmal in Halle wurde während des Faschismus vernichtet.

Heinrich-und-Thomas-Mann-Straße

Heinrich (1871-1950) und Thomas (1875-1955) Mann, Brüder, deutsche Schriftsteller. Thomas Mann las 1909 vor Publikum in Halle. Er erhielt 1929 den Nobelpreis.

Helmut-von-Gerlach-Straße

Helmut von Gerlach (1866-1935), deutscher pazifistischer Politiker, Als Chefredakteur der Welt am Montag bekämpfte er in der Weimarer Republik Militarismus und Rechts-Radikalismus. Ab 1926 Vorsitzender der Deutschen Liga für Menschen-Rechte.

Herbartstraße

Johann Friedrich Herbart (1776-1841)‚ Philosoph und Pädagoge. Schüler Pestalozzis.

Hermann-Heidel-Straße

Hermann Heidel (1810-1865), Bildhauer. Schuf 1859 das Händel-Denkmal auf dem Markt. Ehrenbürger der Stadt Halle.

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Hermann-Kussek-Straße

Zur Erinnerung an den Arbeiterfunktionär.

Herrenstraße

An dieser ehemals wichtigen Verkehrs-Straße standen Häuser von angesehenen Bürgern der Stadt.

Hertzstraße

Heinrich Hertz (1857-1894), Physiker. Mitbegründer der modernen Elektrizitäts-Lehre.
(Gustav Hertz (1887-1975), Physiker. Neffe von Heinrich Hertz, Professor und Direktor des Physikalischen Instituts der Uni Halle von 1925 bis 1928.
Nobelpreis 1926.)

Hildesheimer Straße

Hildesheim, Kreisstadt in Niedersachsen. Partnerstadt von Halle.

Hirtenstraße

Hier soll an einem bis 1868 vorhandenen Hirten-Teich, an dem die Schafe des Klosters Glaucha geweidet wurden, ein Hirten-Haus gestanden haben.

Hollystraße

Wilhelm von Holly († 1915), Stadtrat, später zweiter Bürgermeister von Halle.

Holzplatz

Ursprünglich der Holz-Stapel-Platz der Pfännerschaft. 1860 musste sie einen Teil davon an die Stadt abtreten. Auf diesem städtischen Grund, dem heutigen Holzplatz, wurden die Gas-Anstalt und das Elektrizitäts-Werk gebaut.


Objekte mit rotem Schild finden Sie schon auf   Halles erstem Stadtplan.
Lassen Sie sich dort die Nr. 33, Holzplane, zeigen.



Horst-Heilmann-Straße

Horst Heilmann (1922-1942), Sohn des halleschen Stadtbaurates Prof. Dr. Adolf Heilmann, Student, Kommunist, anti-faschistischer Widerstands-Kämpfer. Durch Harro Schulze-Boysen hatte er in Berlin Kontakt zur Roten Kapelle erhalten und arbeitete im Auftrag des Widerstandes in einer Sondereinheit des faschistischen Nachrichten-Dienstes. Durch die Gestapo aufgespürt und im Dezember 1942 hingerichtet.

Hubertusplatz

Hubertus (656-727), Bischof von Lüttich. Schutz-Herr der Jagd.

An der Hulbe

Hulbe, auch Hulwe: Teich, Pfütze, stehendes Gewässer. Winkel an der Schiffs-Saale.

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