Straßennamen in Halle

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 F   wie Feiningerstraße


Fährstraße

Vor dem Bau der Giebichenstein-Brücke war eine Fähre eingerichtet. An dem Fährfelsen oberhalb der heutigen Brücke, ehemals mit dem Bergschenken-Felsen zusammen hängend, stand das Fährhaus.

Fasanenstraße

Fasanen, Familie der Hühnervögel. Die Straße führt zur ehemaligen Fasanerie des Zoologischen Gartens.

Faulmannstraße

Karl Faulmann (1835-1894), Schriftforscher und Kurzschrift-Erfinder. Lernte in der Gebauer-Schwetschke Buchdruckerei in Halle, veröffentlichte Schriften über Buchdruck-Kunst und Stenografie. Wurde vom österreichischen Kaiser zum Professor ernannt.

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Feiningerstraße

Lyonel Feininger (1871-1956), deutsch-amerikanischer Maler und Grafiker. Mitglied des Bauhauses. Lebte und arbeitete von 1929 - 1931 im Atelier im Torturm der Moritzburg. Schuf im Auftrag der Stadt eine Reihe expressionistischer Halle-Bilder.

Fiete-Schulze-Straße

Fiete Schulze (1894-1935), Hafenarbeiter, Funktionär der KPD. Mit Ernst Thälmann Führer im Hamburger Aufstand 1923. Bis 1932 Emigration in der Sowjetunion, nach Rückkehr verhaftet und hingerichtet.

Fischerring

In der Nähe des Hechtgrabens in Heide-Nord. Dort gibt es mehrere Straßen, die mit Fischen oder Angeln zu tun haben und hier nicht einzeln genannt werden.

Fischerstecherstraße

Fischerstechen: „die Fischer zu Cröllwitz kleiden sich weiß an, und putzen sich mit Blumenkränzen aufs prächtigste; dann besteigen sie die Kähne, fahren mit langen Stangen auf einander loß und suchen sich einander aus den Kähnen ins Wasser zu stürzen; wer die meisten ins Wasser geworfen hat ... erhält eine Belohnung an Gelde. Nach geendigtem Spiele wird gezecht und getanzt.“ (J. G. Brieger) Der Brauch wurde von den Halloren übernommen. Heute wird das Fischerstechen, das seit 1676 überliefert ist, anlässlich des jährlichen Laternenfestes durchgeführt.

Fleischmannstraße

Max Fleischmann (1872-1943), Jurist. Professor in Halle, musste die Universität 1935 verlassen. Gründer des Instituts für Zeitungswesen.

Florian-Geyer-Platz

Florian Geyer (um 1490-1525), fränkischer Ritter. Bauern-Führer im Bauernkrieg, Anhänger Luthers.

Flutgasse

Schmale Gasse in der Nähe des Domplatzes, verbindet die beiden Klausstraßenn. Vermutlich der in den Schöffen-Büchern erwähnte „Hohe Steg“, der bei Überflutungen zur Kapelle St. Nikolaus benutzt wurde.

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Forsterstraße

Johann Reinhold Forster (1729-1798), Forschungs-Reisender. Begleitete James Cook bei seiner zweiten Welt-Umsegelung. War in Halle Professor der Natur-Wissenschaften. Auf dem Stadt-Gottesacker begraben. Vater von Georg Forster (1754-1794).

Franckeplatz

Franckestraße

August Hermann Francke (1663-1727), evangelischer Theologe und Pädagoge. Professor der griechischen und orientalischen Sprachen in Halle, Pastor in Glaucha, errichtete die „Franckeschen Stiftungen“ mit dem Waisenhaus.
Mehr über Francke

Franz-Andres-Straße

Franz Andres war vor 1933 Betriebsrats-Vorsitzender in der Papier-Fabrik Halle-Kröllwitz. Er war Kommunist. Franz Andres war einer der ersten von den Nazis in Buchenwald zu Tode gequälten halleschen Anti-Faschisten.

Franz-Heyl-Straße

Franz Heyl (1908-1936), hallescher Kommunist. Zerschlug mit einem Beil das Übertragungs-Kabel bei der Rede Hitles 1932 in Halle.

Franz-Lehmann-Straße

Franz Lehmann, Kommunist. 1929 zum Vorsitzenden des Arbeiterrates im Leunawerk gewählt. Später Mitglied der KPD-Bezirks-Leitung Halle-Merseburg. Nach 1933 leistete er aktiven anti-faschistischen Widerstand in Sachsen. Beteiligt am Versuch zur Befreiung Ernst Thälmanns aus dem Zuchthaus Bautzen. Im Juli 1944 geriet Franz Lehmann in die Hände der Gestapo. Beim Luft-Angriff auf Dresden am 13. 02. 1945 kam Franz Lehmann im Untersuchungs-Gefängnis ums Leben.

Franz-Maye-Straße

Zur Erinnerung an den Arbeiterfunktionär.

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Franz-Mehring-Straße

Franz Mehring (1846-1919), Historiker, Literatur-Wissenschaftler, Publizist. Chefredakteur der „Leipziger Volkszeitung“, Mitbegründer der KPD.

Franz-Mohr-Straße

Zur Erinnerung an den Arbeiterfunktionär.

Franzosenweg

1806 und 1813 fanden hier Kämpfe gegen die Franzosen statt.

Freiimfelde

Der Name stammt von dem Rittergut mit Herrenhaus Freiimfelde in der Nähe von Diemitz.

Friedemann-Bach-Platz

Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784), war von 1746 bis 1764 Organist an halleschen Marienkirche. Sohn von Johann Sebastian Bach.
Mehr über W. F. Bach.

Friedemann-Bach-Platz: Hier befand sich das hallesche Juden-Dorf, das beim Bau der Moritzburg zerstört wurde.

Friedrich-Fubel-Straße

Friedrich Fubel, Stadtrat. Ehrenbürger Halles.

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Friedrich-Hesekiel-Straße

Friedrich Hesekiel, Superintendent. Ehrenbürger Halles.

Friedrich-Kruse-Straße

Friedrich Kruse (1896-1981), Kinderarzt in Halle. Arbeitete auch auf dem Gebiet des Säure-Basen-Haushaltes.

Friedrich-List-Straße

Friedrich List (1789-1846), deutscher Nationalökonom. Setzte sich gegen Zoll-Schranken und für die Schaffung eines deutschen Eisenbahn-Netzes ein.

Friedrich-Rothe-Platz

Zur Erinnerung an den Arbeiterfunktionär.

Friesenstraße

Karl Friedrich Friesen (1785-1814)‚ mit Friedrich Ludwig Jahn Wegbereiter der deutschen Turn-Bewegung und der Burschenschaften. War Lützows Adjutant, ist während der Befreiungs-Kriege in Frankreich gefallen.

Fritz-Hoffmann-Straße

Zur Erinnerung an den Arbeiterfunktionär.

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Fritz-Kießling-Straße

Fritz Kießling, hallescher Kommunist, Anti-Faschist, Absolvent der Lenin-Schule der Kommunistischen Internationale in Moskau. In den Jahren der faschistischen Diktatur eingekerkert im Roten Ochsen.

Fritz-Kunert-Straße

Fritz Kunert, hallescher Sozialdemokrat. Ab 1898 Reichstags-Abgeordneter.

Frobergerstraße

Johann Jacob Froberger (1616-1667), bedeutender Orgel-Baumeister.

Frohe Zukunft

Nach einer in der Nähe befindlichen ehemaligen Braunkohlen-Grube.

Fuchsbergstraße

(Kröliwitz) Straße am Fuchsberg. Bis hierher reichte ehemals die Heide.

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