Straßennamen in Halle

Sie können den Namen hier suchen lassen:

 D   wie Domplatz


Dachritzstraße

Dachritz, Dorf zwischen Teicha und Wallwitz. Die Straße hat ihren Namen von der Familie Dachritz, die sich im 14. Jahrhundert in Halle ansiedelte.

Damaschkestraße

Adolf Damaschke (1865-1935), deutscher Volkswirt. Kämpfte für die Beschränkung des Privateigentums an Boden, um die soziale Not, vor allem in den Großstädten, zu überwinden.

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Delitzscher Straße

Delitzsch, Stadt in Sachsen. Die alte Salzstraße führt nach Delitzsch.

Dessauer Straße

Dessau, Stadt am Zusammenfluss von Mulde und Elbe (Sachsen-Anhalt). Ursprünglich slawische Siedlung. Residenz der Fürsten und Herzöge von Sachsen-Anhalt. Der Name bezieht sich auf die alte Handels- und Heerstraße nach Dessau.

Deyboldsgasse

Es soll früher in Halle mehrere Familien Deybold gegeben haben.

Diemitzer Straße

Diemitz, im Nordosten Halles. 1950 eingemeindet.

Dieskauer Straße

Dieskau, großes Dorf mit Schloss und Park im Südosten von Halle.

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Diesterwegstraße

Friedrich Adolf Diesterweg (1790-1866), deutscher Pädagoge und Schulpolitiker. Förderer des Lehrerstandes.

Dittenberger Straße

Wilhelm Dittenberger (1840-1906), Altertums-Wissenschaftler. Professor an der Universität und langjähriger Vorsteher der halleschen Stadtverordneten.

Dölauer Straße

Dölau, im Norden Halles. 1950 eingemeindet. Die Straße führt von Kröllwitz an den Brandbergen vorüber nach der Dölauer Heide.

Domänenstraße

(Lettin) Domäne, land- oder forstwirtschaftlicher Grundbesitz in Eigen-Bewirtschaftung.

Domplatz

Domstraße

Der Dom, Bischofskirche, Hauptkirche. Die Kirche des Dominikaner-Klosters St. Pauli zum Heiligen Kreuz. Sie wurde durch Kardinal Albrecht 1520 — 1523 zur Stifts- und Domkirche umgebaut. Mit dem Umbau mussten die Bettelmönche ihr Kloster verlassen. Händel war hier als junger Mann Organist.


Objekte mit rotem Schild finden Sie schon auf   Halles erstem Stadtplan.
Lassen Sie sich dort die Nr. 26, Dom, zeigen.



Am Donnersberg

Donnersberg oder Donnersbusch - Donars Berg. Altgermanische Kultstätte in der Nähe des Ochsenberges in Kröllwitz. Durch Christoph Keferstein um 1800 aufgeforstet.

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Dorflage

Lange Straße im ehemaligen Dorf Büschdorf.

Dorothea-Erxleben-Straße

Dorothea Christina Erxleben (1715-1762), Ärztin. Promovierte 1754 als erste Frau in Deutschland an der halleschen Universität zum Dr. med.

Dorotheenstraße

Sophie Dorothea, Königin von Preußen, Mutter Friedrichs des Großen.

Drei Lilien

(Neustadt) Platz im ehemaligen Passendorf, nach einem Gasthof.

Dreyhauptstraße

Johann Christoph von Dreyhaupt (1699-1768), Jurist. Schultheiß und Salzgraf in Halle, Regierungs-, Kriegs- und Domänenrat im Herzogtum Mgdbg. Autor der „Ausführlichen diplomatisch-historischen Beschreibung des Saalkreises und aller darin befindlichen Städte etc“, genannt „Dreyhauptsche Chronik“.

Dr.-Hans-Litten-Straße

Hans Litten (1903-1938), hallescher Rechtsanwalt. Er setzte 1931 in einem politischen Prozess die Vorladung Hitlers als Zeugen durch mit dem Ziel, ihn des Arbeiter-Mordes und der beabsichtigten Beseitigung der Weimarer Republik zu überführen. Litten wurde in der Nacht des Reichstags-Brandes verhaftet und nach vielen Misshandlungen Anfang 1938 im KZ Dachau ermordet.

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Dryanderstraße

Friedrich August Dryander (1782-1850)‚ Justizrat, Syndikus der Universität und erster Stadtverordneten-Vorsteher in Halle.

Dzondistraße

Carl Heinrich Dzondi (1770-1835), Chirurg und Augenarzt in Halle.