Straßennamen in Halle

Sie können den Namen hier suchen lassen:

 B   wie Bergstraße


Badstraße

Befindet sich in Ammendorf an der Weißen Elster.

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Bärgasse

Nach dem Gasthof „Zum schwarzen Bären“, eine Herberge und Ausspanne der Salzfuhrleute. 1657 abgebrannt und später wieder aufgebaut.

Balkeweg

Gustav Balke, Stadtrat. Förderer des Baugenossenschaftswesens. Der „Bauverein für Kleinwohnungen“ errichtete Häuser in dieser Straße.

Barbarastraße

Heilige Barbara - Schutzpatronin der Bergleute. Führt am St. Barbara-Krankenhaus vorbei zum „Bergmannstrost“.

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Barfüßerstraße

Nach dem Franziskanerkloster der Barfüßer, das auf dem Platz der heutigen Universität stand.

Bartholomäusberg

Bartholomäus, Apostel und Märtyrer. An der Bartholomäuskirche.

Am Bauhof

Bauhof, Baustofflager. Wurde 1488 von der Stadt errichtet, später an dieser Stelle eine Armenschule.


Objekte mit rotem Schild finden Sie schon auf   Halles erstem Stadtplan.
Lassen Sie sich dort die Nr. 67, Neubauhof, zeigen.



Beesener Straße

Beesen, Bizeme - Wohnsitz des Thüringer Königs Bizino. Alte Fischersiedlung im Süden Halles.

Berghalde

(Nietleben) Führt zur Grube Neuglück. Hier wurden zwei Braunkohlenflöze im Tiefbau und im Tagebau abgebaut. Die ehemalige Grube Neuglück, der Bruchfeldsee, in dem sich seit 1954 das Heide-Bad befindet, und eine große Anzahl von Einsturz-Trichtern südwestlich der Eisenbahnlinie erinnern an diesen Braunkohlen-Bergbau.

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Bergmannstrost

Das Krankenhaus „Bergmannstrost“ wurde 1894 von der Knappschafts-Berufsgenossenschaft Sektion IV erbaut.

Bergschenkenweg

Benannt nach der alten Bergschenke (Arbeiterwohnhaus) nördlich von Seeben.

Bergstraße

(Innenstadt) Ursprünglich Jägerberg, daraus zuerst Berggasse, dann Bergstraße.

Bergstraße

(Beesen) Führt von der Weißen Elster hinauf.

Großer Berlin

Kleiner Berlin

Berlin - (sorbisch) Wildgatter, umzäuntes Gebüsch. Am Berlin hat die Familie Berlin ihr Anwesen gehabt (Sie hat ihren Namen nach dem Ort erhalten). Am Großen Berlin, wo die Synagoge stand, befindet sich die Gedenkstätte für die während der Nazi-Herrschaft ermordeten hallenser Juden.

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Bernburger Straße

Der uralte Heer- und Handelsweg über Könnern und Trotha, der sich auf der heutigen Trasse Reilstraße, Wuchererstraße, Magdeburger Straße zum Riebeckplatz hinzog, sendete einen Nebenarm durch die Stadt Halle, die jetzige Bernburger Straße, Geiststraße, Ulrichstraße, Leipziger Straße auf den Riebeckplatz, wo dieser die alte Heerstraße wieder traf. (nach Schultze-Galléra)

Bernhardystraße

Gottfried Bernhardy (1800-1875), Altphilologe. Professor in Halle und von 1841-1843 Rektor, danach Universitäts-Bibliothekar.

Bertramstraße

Karl August Wilhelm Bertram, von 1843-1853 Oberbürgermeister von Halle.

Beyschlagstraße

Willibald Beyschlag (1823-1900), Theologe, Professor und Universitätsprediger.

Bierrain

Straße in Büschdorf, vermutlich war hier eine Brauerei, die zu diesem Namen führte.

Am Birkenholz

Am Birkenwäldchen

Birkenweg

Birken, artenreicher Laubbaum. Es sind Straßen in der Nähe des halleschen Stadtforstes (in Dölau, Kröllwitz und Blumenau).

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Blumenauweg

(Heide-Nord) Blumenau, Gebiet zwischen Hechtgraben und Haßgraben. Dieser Weg teilt das Wohngebiet Heide-Nord.

Böckstraße

Genannt nach dem Eigner des Geländes, dem Fuhrwerkbesitzer Böck.

Bölbergasse

Alte Verbindung zwischen den beiden Ulrichstraßen. Geht wahrscheinlich auf Belgergasse zurück. Familie Belger war im 17. Jahrhundert in Halle sehr bekannt.
Die Bölbergasse wurde von L. Feininger 1931 gamalt. Das Gemälde ist eines von 10 aus seinem berühmten Halle-Zyklus.

Böllberger Weg

Böllberg - (sorbisch) Siedlung im Walde. Der Weg zwischen Böllberg und Glaucha, heute eine vierspurige Straße mit Tramgleisen auf eigener Trasse, war bis 1800 unbebaut.

Brandbergweg

Die Brandberge erhielten ihren Namen angeblich nach dem großen Waldbrand 1283.
Schultze-Galléra schreibt allerdings u.a.:
Brandberge - die Höhenzüge zur Rechten und Linken unserer Kröllwitz-Lettiner Landstraße. Sie sind heute die Vorboten, das Vorland der Heide. Kahle Gras- und Heidekrauthöhen, Porphyrkuppen, die seit Jahrtausenden nichts anderes als Gras und Heidekräuter getragen haben mögen. Will man ihren Namen verstehen, muss man in die Moor-Niederung hinter ihnen nach Lettin zu niedersteigen. Schwarz und braun, wie abgebrannt, liegt der Riesenwall da; der unverfälschte, düstere Heidecharakter, die schwere Einsamkeit treten uns sofort entgegen.

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Große Brauhausstraße

Kleine Brauhausstraße

(Innenstadt) Hier waren seit 1828 mehrere Brauereien gebaut worden.

Brentanostraße

Clemens Brentano (1778-1842), Dichter der Romantik. Gab mit seinem späteren Schwager, Achim von Arnim, die deutsche Volksliedersammlung „Des Knaben Wunderhorn“ heraus. Studierte in Halle.

Am Bruchsee

(Neustadt) Ehemalige Kiesgrube. Der Bruchsee soll seinen Namen von dem Besitzer des umliegenden Landes haben.

Brüderstraße

Ursprünglich Pruvestraße, nach Ritter von Pruve (Profen: Ort zwischen Leipzig und Zeitz)‚ der von Markgraf Wiprecht mit dem Rittersitz in Halle betraut wurde.
Aus Pruve- wurde Pruben-, Prufen-, Prüfen-, Preufel-, Prüffel-, Brüderstraße (Olearius, 1667).

Brühlstraße

Brühl, Befestigung. Erinnert an das alte Beesen.

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Große Brunnenstraße

Kleine Brunnenstraße

An dem alten Weg, auf dem die Schafe zur Weide getrieben wurden, lag ein Brunnen.

Brunoswarte

Die Herren von Brun erhielten eine „Warte“, als nach 1100 die zweite Stadtbefestigung entstand. Bei Olearius: Braunens Warte, bei Dreyhaupt: Braunswarte.

Buddestraße

Hermann von Budde (1851-1906), preußischer Staatsmann, Chef des Reichsamtes für die Verwaltung der Reichs-Eisenbahnen.

Büschdorfer Straße

Büschdorf - Biscopesdorf, Bischofsdorf. Im Osten von Halle. Galt als „Küchengarten“ (für die Versorgung der Stadt z.B. mit Gemüse), wurde 1950 eingemeindet.

Bugenhagenstraße

Johannes Bugenhagen (1485-1558) Theologe. Stadtpfarrer und Professor in Wittenberg, Gehilfe Luthers, führte die Reformation in Norddeutschland und Dänemark ein.

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Am Burgberg

Hinweis auf alte Burganlage.

Zum Burgholz

Burgholz, Naturschutzgebiet in der Elsteraue.

Burgstraße

Straße, die zur Burg Giebichenstein führt.
Burg Giebichenstein: Ältestes Baudenkmnal im Saaletal, frühe Kultstätte, soll Gott Wodan, dem Geber der Siege und des Reichtums, geweiht gewesen sein.
Laut einer Sage hat Kaiser Heinrich II. die Burg an Erzherzog Dagonas mit den Worten „Dir giv ik den Stein“ übergeben.
Sitz des Erzbischofs von Magdeburg. Brannte im 30jährigen Krieg aus.
Im 14. Jahrhundert Bau der Unterburg, jetzt Hochschule.

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